Menü

❮ zurück zur Übersicht

Für Markus Schneider bedeutet Ehrenamt vor allem Mitgestalten


Markus Schneider

„Ehrenamt heißt Mitgestalten“

Interview mit Markus Schneider

 

Als Gesellschafter des Siegener Standorts der Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft übernimmt Markus Schneider seit vielen Jahren unternehmerische Verantwortung. Darüber hinaus liegt es ihm sehr am Herzen, sich ehrenamtlich zu engagieren – unter anderem bei den anstehenden Wahlen zur IHK-Vollversammlung. Als Wahlausschussvorsitzender leistet er einen wichtigen Beitrag zu einem fairen, transparenten und reibungslosen Ablauf der Wahlen.

 

Herr Schneider, wie wichtig ist ehrenamtliches Engagement für Sie persönlich? Was motiviert Sie, ehrenamtlich aktiv zu sein?

Ehrenamtliches Engagement ist für mich ein Grundpfeiler unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Miteinanders. Gerade in der heutigen Zeit, in der Veränderungen schneller und komplexer werden, ist es wichtig, dass Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Erfahrungen und Perspektiven einbringen. Mich persönlich motiviert der Gedanke, etwas zurückzugeben und gemeinsam mit anderen die Rahmenbedingungen für unsere Region aktiv zu gestalten. Ehrenamt heißt für mich nicht nur Mitreden, sondern Mitgestalten – und genau das macht es so wertvoll.

Warum lohnt es sich für heimische Unternehmer, sich für einen Platz in der Vollversammlung zu bewerben? Was kann dieses Gremium bewirken?

Die Vollversammlung ist das Herzstück der IHK – oft wird sie auch als „Parlament der Wirtschaft“ bezeichnet. Hier wird entschieden, wie wir unsere regionale Wirtschaft in die Zukunft führen wollen. Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich hier einbringen, haben die Chance, die Stimme ihrer Branche hörbar zu machen und übergreifende Themen wie Infrastruktur, Fachkräftesicherung oder Digitalisierung mitzugestalten. Wer in der Vollversammlung mitarbeitet, baut zudem wertvolle Netzwerke auf, lernt Kolleginnen und Kollegen aus ganz unterschiedlichen Branchen kennen und erweitert damit auch den eigenen Horizont. Kurz gesagt: Man hat die Möglichkeit, direkten Einfluss zu nehmen und gleichzeitig selbst zu profitieren – fachlich, unternehmerisch und persönlich.

Wie kann man sich die Arbeit des Wahlausschusses vorstellen? Wie viel zeitlicher Aufwand geht damit einher?

Unsere Aufgabe im Wahlausschuss ist es, für einen fairen, transparenten und reibungslosen Ablauf der Wahl zu sorgen. Wir prüfen die Wahlvorschläge, achten auf die Einhaltung aller Regularien und begleiten die verschiedenen Phasen bis hin zur Auszählung. Der Aufwand ist gut planbar und konzentriert sich auf die Kernzeiten vor und während der Wahl. Wichtig ist mir dabei: Es geht nicht nur um Formalitäten – wir legen die Basis dafür, dass die Vollversammlung ihre starke Legitimation erhält und die Stimme der Wirtschaft mit Gewicht sprechen kann. Für mich ist das eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, die mir zeigt, wie gelebte Selbstverwaltung in der Praxis funktioniert.